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Im Auenland – bei den Hobbits

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Die lokale Story – was so passiert ist

In Auckland hatte ich neue Wanderschuhe aus Österreich bekommen, da jene die ich für die Nord-Insel mitgenommen hatte, für mein tägliches Wander-Gewicht von jenseits von 120 Kg nicht optimal geeignet waren. Ich hatte mich während der Vorbereitung auf Grund der Topografie für leichte, halbhohe und halbfeste Schuhe entschieden, die einfach zu reinigen sind und leicht trocknen. Die Schuhe waren hervorragend, nur bei langen, mehrtägigen Wegstrecken mit dem > 30 Kg schweren Rucksack auf dem Rücken begannen die Knie und Füße zu schmerzen. Auf Dauer wäre das nicht zu ertragen. Mit einem neuen, besser geeigneten Satz Reifen sollte ein zügiges Vorankommen möglich sein.

Die zweite Änderung ergibt sich für mich bei der Route. Der TeAraroa Trail hier im Norden besteht zu Größten Teil aus Dschungel, Weiden, Stränden und Straßen – Berge gibt’s hier noch keine, die kommen erst weiter im Süden. Leider ist hier die Streckenführung auch so gewählt, dass man schnell in Richtung Süden vorankommt, aber leider nicht an den schönen und interessanten Attraktionen Neuseeland vorbeikommt. Nachdem ich keine besondere Lust auf die 13. Staffel vom Dschungel-Camp hatte, verlasse ich jetzt für den Trail und fahre in Richtung Osten des Landes, um mir einige Sehenswürdigkeiten und Landschaften anzusehen, um dann später im Süden wieder zum Trail zu stoßen.

Süd-östlich von Auckland, in der Nähe der Ortschaft Matamata liegt das Auenland mit dem kleinen Ort Hobbiton. Hobbiton ist ein Filmstudio und wurde eigens für die Außenaufnahmen der „Herr der Ringe“ Trilogie geschaffen. Heute ist es eine der größten Fremdenverkehrsattraktionen Neuseelands, täglich werden tausende Touristen in Gruppen im Abstand von 20 Minuten durch die Anlage geschleust. Individueller Eintritt ist leider nicht möglich. Man sollte nicht nur ständig bei der Gruppe bleiben, sondern durfte die vorgegebenen Wege nicht verlassen. Die Tour-Guides sind also nicht nur Fremdenführer, sondern auch Aufpasser – wobei mein Guide einiges mit mir zu tun hatte, da ich auf Grund der äußeren Umstände – sozusagen höherer weiblicher asiatischer Gewalt – ständig hinten nach war.

Die größte Herausforderung beim Fotografieren auf diesem Filmset ist Fotos zu schießen, in denen kein Mensch durch das Bild läuft. Man hat ein sehr kleines Zeitfenster für ein Motiv – nämlich zwischen dem verlassen der eigenen und dem erscheinen der nächsten Gruppe.  Grundsätzlich erzählt der Tour-Guide hauptsächlich Anekdoten zu den Dreharbeiten. Nachdem mein Interesse an „welcher Star hatte in welcher Szene aus welchem Grund Bauchweh“ relativ gering ist, war das also kein Problem. Wenn man dann das Pech hat, mit einer asiatischen Girl-Group in der Gruppe zu sein, die sich gegenseitig bei jedem Grashalm in 17 verschieden Posen mit ihren Handys ablichten, dann muss man die persönliche Größe besitzen, nicht zwischendurch einmal ein steirisches „Schleicht’s euch endlich“ rüber zu plärren.

Also viel kann und möchte ich zum Auenland und Hobbiton nicht erzählen, außer dass es mir gefallen hat. Die Gebäude sind mit Liebe zum Detail in eine wunderschöne Landschaft hineingesetzt, aber leider nur als (sehr real aussehende) Attrappend. Die Innenaufnahmen wurden in Auckland in einem Filmstudio gedreht. Einzig der Green-Dragon, die Schenke kann man betreten und dort bekommt man als Tour-Teilnehmer ein  originales Hobbit-Bier gratis zum trinken. Diesmal gibt’s hauptsächlich Bilder zum ansehen.

Bis zum nächsten Mal – Lg Heinz

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